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Marlies Große   Künstlerpuppen         

Traditionspflege   Dresdner   Künstlerhandpuppen                  

Strippel-Handpuppen ab 1931

Grete Ludwig-Strippel "Wind" 1931 wurden von Grete Ludwig-Strippel künstlerische Handspielpuppen hergestellt und im Kreise kunstgesinnter Studenten der TH Dresden vorgeführt. Die Figuren wurden unter dem Namen "Original Strippel Handpuppen" hergestellt. Die vermutlich einzige noch vorhandene Puppe aus der Hand von Grete Ludwig-Strippel ist der "Wind". Es war ein Geschenk für ihre Schwester Lotte Funke-Göldner. Nach dem Tod von Grete Ludwig-Strippel führte ihre Schwester die Arbeit von Grete Strippel fort. Die Köpfe der Puppen weisen eine Mittelnaht auf und zeigen bereits die typische Ziehtechnik. Auch der sogenannte Dresdner Habitus wurde durch die Gestaltung ihrer Puppen bereits von Frau Strippel geprägt. Die von Frau Funke später gearbeiteten Figuren zeigen deutlich die Ziehtechnik und die verschmitzten Gesichter der Puppen. Frau Funke-Göldner betrieb noch 1976 in Dresden-Coschütz eine Werkstatt.
 
Zitat aus "Puppentheater gestern und heute" 1976:

"Sie ergänzte die vorhandenen verschiedenen Handpuppentypen mit Gestalten aus Märchen und Sagen, nach Busch und Zille, fremder Völker sowie mit selbst entworfenen originellen Tierpuppen. Insbesondere arbeitete sie für das Dürerhaus in Dresden. Unter anderem schuf sie für Puppenstücke des Hofmeister-Verlages Leipzig ("Die bunte Puppenkiste") diesbezügliche Figuren."

Quellenangabe

Die hier dargestellten Informationen und Bilder stammen aus erhaltenen schriftlichen Zeitdokumenten und von umfangreichen Beständen an textilen Handspielpuppen aus ca. sieben Jahrzehnten, die in der Puppentheatersammlung der STAATLICHEN KUNSTSAMMLUNGEN DRESDEN verwahrt werden.

 
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